Der Markt für Schiffsbeteiligungen - Globalisierung erzeugt großen Bedarf nach Finanzierung und Kapital

Die Globalisierung der Weltwirtschaft führt zu stetig steigenden Warenströmen, insbesondere auch zwischen den Kontinenten. Um diese Transportnachfrage zu bewältigen, sind ständig neue Schiffe und auch immer größere Schiffe notwendig. Die Finanzierung dieser Transportkapazitäten erfolgt häufig über Schiffsbeteiligungen.

Eine Schiffsbeteiligung ist ein geschlossener Fonds, über den Eigenkapital zum Bau von Seeschiffen eingesammelt wird. Die Anleger sind als Kommanditisten am Gewinn und Verlust des Schiffsbetriebes beteiligt. Diese Anlageform bietet ein hohes Gewinnpotenzial aber natürlich auch erhebliche Verlustrisiken.

Der anhaltende Boom von Schiffsbeteiligungen beruht darauf, dass die Nachfrage nach Schiffen auf absehbare Zeit weiter steigt. Da heute zur Bewältigung der großen Transportaufgaben vorrangig sehr große und technisch aufwändige Containerschiffe und Tankerschiffe gebaut werden, besteht ein erheblicher Kapitalbedarf, den die Reedereien aus Eigenmitteln kaum finanzieren können. Deshalb sind sie darauf angewiesen, Fremdkapital aufzunehmen, dass in Form von Schiffsfonds eingesammelt wird.

Hauptgrund für das hohe Seetransportaufkommen ist eine globalisierte Weltwirtschaft, in der Rohstoffe sowie Halb- und Fertigprodukte weltweit vermarktet werden. Die Zeiten sind vorbei, in denen zur See vornehmlich Rohstoffe aus den Entwicklungsländern in die Industrienationen befördert wurden, wo sie dann für den eigenen Bedarf weiterverarbeitet wurden. Heute haben auch viele Schwellenländer Bedarf an Rohstoffen. Sie bauen Industrien auf, für die sie weltweit Absatzmärkte suchen.

Ein weiterer wichtiger Bereich, in dem neue Schiffe über Schiffsbeteiligungen finanziert werden, ist der Tourismus. Kreuzfahrten erfreuen sich anhaltender Beliebtheit. Dabei werden die Kreuzfahrtschiffe immer größer, extravaganter und luxuriöser. Die Kosten, die der Bau so eines Luxusschiffes verursacht, kann nur allmählich im laufenden Betrieb wieder erwirtschaftet werden. Deshalb ist eine Vorfinanzierung der Baukosten durch Fremdkapital meist unabdingbar.

Daraus ergibt sich schon, dass Schiffsbeteiligungen eine langfristige Anlage sind. Es werden keine Zinsen oder Dividendengewinne ausgeschüttet wie bei klassischen Investmentfonds. Mit der Einlage in eine Schiffsbeteiligung wird man vielmehr am Gewinn des laufenden Betriebes beteiligt. Das bedeutet vor allem in den ersten Jahren Verlustzuweisungen, was Schiffsbeteiligungen zum Steuern sparen sehr interessant macht. Bei einer schlechten Wirtschaftsführung der Reederei kann im schlimmsten Fall ein Totalverlust der Einlage zu verbuchen sein.

Schiffsbeteiligungen

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Zusammenfassung

Hier finden Sie Informationen und Hintergründe zum boomenden Markt für Schiffsbeteiligungen und wie Sie als Anleger mit Schiffsfonds profitieren können

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