Schiffsbeteiligungen als Kapitalanlage - Wichtige Fakten für Investoren in Schiffsfonds

Die fortschreitende Globalisierung hat dazu geführt, dass immer mehr Güter über große Distanzen transportiert werden müssen. Längst vorbei sind die Zeiten, in der lediglich Rohstoffe aus den Kolonien in Übersee nach Europa geschafft wurden, um dort zu hochwertigen Produkten verarbeitet zu werden. Viele Schwellenländer dienen heutzutage als Werkbank des Westens und haben dementsprechend einen großen Bedarf an Rohstoffen.

Die Nachfrage nach immer mehr Transportkapazitäten wird zum großen Teil durch Containerschiffe gedeckt. Diese sind im Laufe der letzten Jahrzehnte immer größer und teurer geworden.

Der Markt für Schiffsbeteiligungen konnte
jedoch nicht nur durch die Globalisierung in den letzten Jahren ein sehr großes Wachstum verzeichnen. Auch der Bedarf nach Tankerschiffen und Kreuzfahrtschiffen ist stark angestiegen.

Die hohen Investitionen, die bei einem modernen Schiff notwendig sind, können von den Reedereien nur noch selten alleine gestemmt werden. Darum wird zusätzliches Kapital benötigt, das über die Finanzmärkte aufgenommen wird. Kapitalanleger können sich über einen Schiffsfonds an den Investitionskosten des Schiffes beteiligen und erhalten bei einer solchen Schiffsbeteiligung ein Anrecht auf eine anteilige Gewinnausschüttung.

Die weitaus am häufigsten verwendete Finanzierungsform bei Schiffsbeteiligungen ist der Geschlossene Fonds. Hierbei wird in der Zeichnungsphase Eigenkapital aufgenommen und nach Ablaufen des Platzierungszeitraum wird der Fonds geschlossen. In der Regel sind die Anleger im geschlossenen Fonds Kommanditisten und tragen die bei dieser Unternehmensform üblichen Chancen und Risiken. In der Zeichnungsphase fallen für den Kapitalanleger zum Teil erhebliche Kosten der Schiffsbeteiligung an, die aber durch die oftmals hohen Renditen wieder ausgeglichen werden.

Hierbei sollten sich Kapitalanleger nicht blindlings auf die Versprechungen von Anlageberatern verlassen, denn auch im Bereich der Schiffsfonds lauern vereinzelt schwarze Schafe, deren Leistung der Anlageberatung bei Schiffsbeteiligung vornehmlich darin liegt, dem Kunden das Geld aus der Tasche zu ziehen. Lassen Sie sich hiervon aber nicht grundsätzlich abschrecken, denn der Großteil der Finanzberater arbeitet seriös.

Der wirtschaftliche Boom in Schwellenländern wie China oder Indien hat zu einem derartig großen Anstieg des Bedarfs nach Transportkapazitäten geführt, dass die Werften mit der Produktion neuer Schiffe nicht mehr nachkommen. Dadurch konnte sich ein Zweitmarkt für Schiffsbeteiligungen entwickeln. Statt neuer Schiffe werden hier Gebrauchtschiffe (die noch immer einen hohen Wert besitzen) mit denselben Mechanismen über eine Schiffsfonds erworben. Für den Kapitalanleger eröffnet sich dadurch die Frage, welche zusätzlichen Chancen und Risiken mit einem Investment in ein Gebrauchtschiff verbunden sind.

Ein ganz entscheidendes Kriterium für die Bonität eines Fonds ist das Rating. Für den Kapitalanleger ist die Ausfallwahrscheinlichkeit eines Fonds wesentlich bei der Investitionsentscheidung. Im Bereich der Schiffsbeteiligungen hat sich das Dynamar Rating Verfahren als übliches Bonitätsrating des Charterers etabliert.

Schiffsbeteiligungen

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Zusammenfassung

Der Markt für Schiffsbeteiligungen wächst stetig. Lesen Sie hier, auf welche grundlegenden Details man als Kapitalanleger bei Schiffsfonds achten muss

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